Gesundheitliche Aspekte

Lach-Seminar

Burnout-Prophylaxe

Mit dem Begriff Burnout wird ein Zustand beschrieben, der durch das Gefühl des 'Ausgebranntseins', Motivationsverlust, Erschöpfung und Depression bis hin zur Verzweiflung gekennzeichnet ist. Beschäftigte in sozialen Berufen und Lehrer, die häufig sehr belastet und gleichzeitig sehr engagiert sind, gehören zu den am stärksten Burnout gefährdeten Gruppen; oft sind häufige Abwesenheit wegen Krankheit und Frühpensionierungen die Folgen. Mit der Lach-Yoga Heiterkeitstraining erreichbaren Förderung von Heiterkeit im Alltag und der damit verbundenen Verbesserung von Bewältigungs- und Erholungsprozessen können auch einige der für die Entwicklung von Burnout-Symptomen relevanten Faktoren verbessert werden (erlebte Belastung im Berufsalltag, Arbeitszufriedenheit, Qualität der sozialen Kontakte im Berufsumfeld). Das Lach-Yoga Training ist damit ein aussichtsreicher Kandidat für eine wirksame Prävention von Burnout.


Gesundheitsvorsorge

Es ist wissenschaftlich sehr gut belegt und daher inzwischen unbestritten, dass sich eine dauerhafte negative Grundstimmung langfristig negativ auf die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden auswirken kann (Deprimiertheit, Traurigkeit, Sorgen, Angst oder Stressbelastung). Durch die Förderung von Heiterkeit im Alltag, als dauerhafte Eigenschaft, können die negativen Folgewirkungen von Deprimiertheit, Stressbelastung usw. verhindert oder zumindest erheblich abgeschwächt werden. Insbesondere für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist mehrfach in eindrucksvoller Weise nachgewiesen worden, dass eine dauerhafte negative Grundstimmung als bedeutender Risikofaktor anzusehen ist, und zwar unabhängig von anderen bekannten Risikofaktoren wie z.B. Rauchen oder mangelnde Bewegung. Aus der wissenschaftlichen Sicht lässt sich insgesamt schliessen, dass die Förderung von Heiterkeit und Gelassenheit im Alltag eine sinnvolle Komponente der Gesundheitsvorsorge ist, und zwar auch für junge und körperlich noch völlig gesunde Menschen und für Menschen, die keine ernsten depressiven oder ängstlichen Verstimmungen haben und sich nicht sehr stark belastet fühlen. Da eine dauerhafte negative Grundstimmung ein unabhängiger Risikofaktor ist, kann die Förderung der Heiterkeit andere wichtige Vorsorgemassnahmen wie z.B. Raucherentwöhnung, gesunde Ernährung usw. zwar nicht ersetzen, ist aber auf jeden Fall eine sinnvolle zusätzliche Massnahme. Die nachhaltige Förderung der Heiterkeit hat in erster Linie Potential für positive Wirkungen in der Zukunft, also für die Prävention. Bei schon fortgeschrittenen schweren Krankheiten hat Heiterkeit keinen Einfluss mehr auf den Verlauf der Krankheit. Sie kann hier aber zur Qualität der noch verbleibenden Lebenszeit beitragen.


Erholung von Belastung

Ein LachYoga Training ist auch einige Zeit nach überstandener schwerer Krankheit, in der Rehabilitation nach Unfällen und einige Zeit nach Perioden erhöhter Belastung sinnvoll. Zum Beispiel nach Verlust einer nahe stehenden Person, Pflege von Angehörigen, Arbeitslosigkeit, beruflicher Qualifikation und anderen belastenden Ereignissen. Trauer, Angst und Wut sind selbstverständlich notwendige und zur gegebenen Zeit "richtige" Reaktionen, für die man sich auch Zeit lassen soll. Für Gesundheit und Wohlbefinden ist aber wichtig, dass diese Perioden nicht zu lange andauern, dass man sich davon in einer angemessenen Zeit und möglichst gut wieder erholt. Der richtige Zeitpunkt für ein LachYoga Training ist, wenn man das Gefühl hat, wieder einen Schritt ins Leben zurück machen zu wollen. Die Förderung von Heiterkeit als Grundstimmung hilft, das Repertoire an Denk- und Verhaltensmöglichkeiten wieder zu erweitern (während Trauer, Angst und Wut das Repertoire einschränken). Mehr Heiterkeit im Alltag hilft, sich wieder neuen Gedanken und neuen Verhaltensweisen zuzuwenden, aus eingefahrenen Denkbahnen auszubrechen, neue Wege zu gehen - statt immer wieder und wieder nur über dasselbe zu grübeln.


Humor falsch verstanden

Humor wird oft falsch verstanden. Es soll nicht das Ziel sein, den Ernst einer Situation zu verdrängen oder zu überspielen. sexistische oder rassistische Witze sind genauso fehl am Platz, wie sich über Schwächen oder Missgeschicke anderer lustig zu machen. Auch mit Zynismus (spottend, bissig, anzüglich und menschen verachtend) und Ironie (höhnisch, spöttisch, boshaft, verletzten) muss vorsichtig umgegangen werden, da diese oft eine verletzende Wirkung haben. Humor kann also, wenn er zur rechten Zeit ins Spiel gebracht wird, vieles in einem anderen Licht erscheinen lassen und sowohl menschliche als auch wirtschaftliche Faktoren innerhalb einer Unternehmung direkt positiv beeinflussen.

 

Und wie bereits Charlie Chaplin vor Jahren sagte: „Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.“